Reha- Teil 1


Reha – Teil 1

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Hier kommt das spannendste von der Reha, also nur das, was euch interessieren könnte – ich glaube, dass das euch nicht viel weiterbringt, wenn ich euch meine Massageeinheiten beschreibe.Es sei also gesagt, hier passiert noch mehr als das, was ich euch erzähle, ein bisschen Überraschungseffekt muss ja dabei bleiben, wenn ihr hier her kommt 😉

 

Seit letzten Dienstag bin ich nun schon auf Kur in Sachsen- Anhalt, irgendwo zwischen Leipzig, Dresden und Dessau – also genauer gesagt in Bad Schmiedeberg. Falls ihr nun immer noch nicht wisst, wo es liegt, macht image2-1euch keine Sorgen – Bad Schmiedeberg ist eine kleine Stadt, idyllisch gelegen im Moor und wer hier Action sucht, sucht vergebens.

Dafür ist die Rehaanalge umso größer und deswegen ist man ja auch eigentlich hier.

(Bildnachweis: Broschüre Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg)

Tag 1

Der erste Tag lief recht ruhig ab, nach einigen Fragen und einen sehr ausführlichen Untersuchung (!) wird der individuelle Behandlungsplan festgelegt – je nachdem was man darf, kann und will.

Dann gibts ab auf Zimmer – die übrigens sehr schön und modern sind und zudem habe ich ein Einzelzimmer.(Manche auch mit Balkon)

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Heute musste ich feststellen, dass es hier viel Wasser gibt – 3 Heilquellen, einen See, einen Fluss, aber es gibt leider kein “normales” Trinkwasser – ich würde euch raten einen Kasten Wasser von zu Hause mit zunehmen oder hier im Supermarkt zu kaufen ,denn der Minimarkt im Haus ist leider etwas teuer…

An dieser Stelle muss ich mich bei meinen Kur Freundinnen bedanken, die für mich Wasser kaufen waren. Ihr seid die Besten !!!!

Nichts desto trotz war ich heute eine Heilquelle besuchen, da ich danach eh beim Kneipzentrum zum Wassertreten war, auch wenn nicht ganz freiwillig.

Tag 3

WORK OUT – auch Endo Gymnastik genannt- einmal auf den Rücken legen bitte und los geht’s.

  • Zehen ran ziehen und strecken
  • Beine NACHEINANDER aufstellen –  (jetzt eine Übung, die ihr bestimmt schon von mir kennt- Die Beckenbodenuhr – wenn nicht hier die ausführliche Version)
  •           Beckenbodenuhr 6-12 Uhr: Becken kippen (Hohlkreuz) und aufrichten (Bauchmuskeln anspannen)
  •           Beckenbodenuhr 3-9 Uhr:LWS quer abrollen – abwechseln kommt das rechte Becken und das linke Becken nach oben (Po Bekastung links und rechts)
  •           Becken um das Steißbein kreisen – mit Richtungswechsel
  • Die Wirbelsäule aufrollen bis man eine Brücke gebildet hat (Po  oben angespannt ) und wieder ab

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    Bridging/Brücke
  • Dasselbe nochmal und abrollen Halbmondförmig einmal mit dem Po rechts und links auf die Matte tippen
  • Knie enger zusammen und nach rechts und links ablegen
  • Beine wieder langmachen und Fersen nach unten rausschieben ( sodass sich der Abstand zwischen Rippenbogen und Beckenschaufel abwechselnd rechts und links verkürzt)
  • Noch Einmal nur schneller – Lauftempo
  • Hüftgelenkkreisen- Zehen ranziehen, Knie steif machen und nach rechts und links bewegen, sodass sich das Hüftgelenk mitbewegt
Tag 4

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Psychologie: das positive Schmerztagebuch – statt zu sagen heute war mein Schmerzwert 7, bewertet man wie schmerzfrei deretwegen war und nicht wie schmerzhaft man

Wie schmerzfrei war ich heute ? 0= trifft gar nicht zu und 10 = trifft voll zu.

Als Beispiel hier eine Seite. Super Idee, um immer positiv zu denken 🙂


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Bildnachweise:

  • Beitragsbild:http://reha-nach-schlaganfall.de/wp-content/uploads/slide_1.jpg
  • Bridging/Brücke: http://assets3.tribesports.com/system/challenges/images/000/030/622/original/20121123145823-bridging-glute-1-minute-rep.jpg